KI-Beratung & KI-Strategie für Ihre digitale Transformation.
Als KI-Consulting-Partner begleiten wir Mittelstand und Konzerne bei der KI-Einführung: von der KI-Potenzialanalyse über die KI-Strategie bis zur KI-Roadmap. Wir übersetzen künstliche Intelligenz in konkrete Anwendungsfälle, priorisieren nach Wirkung und machen die KI-Transformation im Unternehmen wirklich umsetzbar.

Was Sie konkret gewinnen.
KI-Beratung mit klarem Business Case statt Bauchgefühl und Buzzword-Bingo
Priorisierte Use-Cases aus der KI-Potenzialanalyse mit Wirkung, Aufwand und Risiko
KI-Roadmap für 6-18 Monate, verzahnt mit Ihrer Digitalisierungsberatung und IT-Planung
KI-Strategie mit Governance, Datenschutz und Rollen von Anfang an mitgedacht
KI-Einführung, die im Mittelstand ankommt: pragmatisch, iterativ und mit klarem ROI
Was wir liefern.
Wo es wirkt.
Wie ein Projekt bei uns läuft.
Vier Schritte, die für jede Leistung im Bereich KI Lösungen gelten. Was sich je Projekt unterscheidet, ist der Umfang, nicht die Reihenfolge.
01Discovery
Ist-Analyse, Datenlage, Anwendungsfälle, Wirtschaftlichkeit.
02Prototyp
Schneller Prototyp am realen Anwendungsfall, statt Slideware.
03Integration
Anbindung an bestehende Tools, Rollen und Prozesse.
04Betrieb
Monitoring, Weiterentwicklung, Enablement der Teams.
Welche Aufgaben sich überhaupt eignen.
KI-Beratung klärt drei Fragen: Welche Aufgaben im Unternehmen sind für den Einsatz von KI geeignet, welche davon lohnen sich, und was muss organisatorisch und rechtlich geregelt sein, bevor damit gearbeitet wird. Was sie nicht leistet, ist eine Technologieentscheidung ohne Prozessarbeit. Wer ein Werkzeug einführt, ohne den Arbeitsablauf dahinter zu kennen, kauft eine Lizenz und keine Verbesserung.
Der Filter: regelmäßig, beschreibbar, überprüfbar
Die Frage am Anfang lautet nicht „welche KI setzen wir ein“, sondern: Welche Aufgabe kostet uns regelmäßig Zeit, ist gut beschreibbar und hat ein überprüfbares Ergebnis? Regelmäßig, weil einmalige Aufgaben den Einrichtungsaufwand nicht tragen. Beschreibbar, weil eine Aufgabe, die niemand in Worte fassen kann, sich auch nicht an ein System übergeben lässt. Überprüfbar, weil sonst niemand merkt, wenn das System falsch liegt.
Aufgaben, die alle drei Bedingungen erfüllen, sind im Mittelstand meist unspektakulär: eingehende Anfragen vorsortieren und zuordnen, Angebotstexte aus Stammdaten und Vorlagen erzeugen, Protokolle strukturieren, technische Unterlagen durchsuchbar machen, wiederkehrende Berichte zusammenstellen. Der Ertrag entsteht nicht durch ein besonderes Modell, sondern dadurch, dass ein Ablauf sauber beschrieben und dann übergeben wurde.
Drei Anwendungsfälle und ihre Kennzahl
Anfragen vorsortieren: Eingehende E-Mails werden nach Anliegen klassifiziert und dem zuständigen Bereich zugeordnet. Die Kennzahl ist nicht die Sortiergeschwindigkeit, sondern der Anteil der Anfragen, die nachträglich weitergereicht werden müssen.
Angebotstexte erzeugen: Aus Stammdaten, Leistungsverzeichnis und Vorlage entsteht ein Entwurf, den ein Mensch prüft und freigibt. Die Kennzahl ist die Nacharbeitszeit je Angebot, nicht die Erstellungszeit. Ein Entwurf, der in vier Sekunden entsteht und zwanzig Minuten Korrektur braucht, ist schlechter als eine Vorlage, die man in zehn Minuten ausfüllt.
Technische Unterlagen durchsuchbar machen: Datenblätter, Montageanleitungen und alte Projektakten werden erschlossen. Die Kennzahl ist die Zeit bis zur richtigen Fundstelle, und die Kontrollfrage lautet, ob das System bei einer Frage ohne Antwort im Bestand tatsächlich „nicht gefunden“ sagt oder etwas erfindet. Genau das wird in der Erprobung mit Absicht getestet, mit Fragen, deren Antwort es nachweislich nicht gibt.
In allen drei Fällen gilt dieselbe Reihenfolge: erst die heutige Zeit messen, dann umstellen. Wer den Vorher-Wert nicht hat, kann den Nachher-Wert nicht einordnen und wird über das Ergebnis diskutieren, statt es festzustellen.
Was rechtlich geregelt sein muss
Die KI-Verordnung der EU (Verordnung (EU) 2024/1689) enthält eine Pflicht, die häufig übersehen wird, weil sie nicht an Hochrisiko-Systeme geknüpft ist: Artikel 4 verpflichtet Anbieter und Betreiber von KI-Systemen, Maßnahmen zu ergreifen, damit ihr Personal und andere Personen, die in ihrem Auftrag mit KI-Systemen umgehen, über ein ausreichendes Maß an KI-Kompetenz verfügen. Diese Pflicht gilt nach dem Anwendungsregime des Artikels 113 seit dem 2. Februar 2025.
Was „ausreichend“ bedeutet, hängt nach dem Wortlaut vom Kontext ab: von den eingesetzten Systemen, von den Aufgaben und von den betroffenen Personen. Praktisch heißt das eine dokumentierte Schulung, die zum tatsächlichen Einsatz im Haus passt, und ein Nachweis darüber, wer daran teilgenommen hat. Dazu kommt der Datenschutz, sobald personenbezogene Daten in ein System gegeben werden. Beides gehört fachlich geprüft; diese Zeilen ersetzen keine Rechtsberatung.
Ohne Betriebsverantwortung verfällt die Lösung
Ein eingeführtes System braucht jemanden, der es pflegt, die Ergebnisse stichprobenartig prüft und bei Änderungen des Anbieters reagiert. Steht diese Person zum Projektende nicht fest, ist das Projekt nicht zu Ende gedacht.
Dazu gehört ein Regelwerk: wer welches Werkzeug wofür einsetzen darf, welche Daten hinein dürfen, wer die Ergebnisse prüft und wie der Einsatz dokumentiert wird. Ohne dieses Regelwerk entsteht Schatten-Nutzung über private Zugänge, und niemand weiß, welche Unternehmensdaten wohin abfließen.
Wir schreiben dieses Regelwerk als KI-Richtlinie aus und halten es im Brand Manual fest. Dort steht es neben den übrigen verbindlichen Regeln des Unternehmens, statt in einer Datei zu liegen, die niemand wiederfindet. Vermittelt wird die Richtlinie anschließend in der KI-Schulung.
Wann Sie etwas anderes brauchen.
Nicht jede Ausgangslage braucht eine Beratung. Vier Fälle, in denen ein anderer Schritt zuerst kommt.
- Der Ablauf ist nicht beschrieben
- Wenn niemand in Worte fassen kann, wie eine Aufgabe heute erledigt wird, lässt sie sich auch nicht übergeben. Dann steht die Aufnahme des Arbeitsablaufs vor jeder Werkzeugfrage, und die kann im Haus entstehen.
- Es fehlt ein überprüfbares Ergebnis
- Aufgaben, deren Ergebnis niemand nachprüfen kann, sind die typischen gescheiterten Projekte. Ein Fachurteil ohne Kontrolle zu ersetzen, ist kein Anwendungsfall, sondern ein Risiko.
- Die Produktentscheidung ist bereits gefallen
- Wenn Werkzeug und Anbieter feststehen und nur noch eingeführt werden sollen, ist das ein Einführungs- und Schulungsprojekt. Eine Analyse, deren Ergebnis vorher feststeht, kostet Zeit ohne Erkenntnis.
- Gesucht wird eine reine Technologieberatung
- Wir arbeiten an der Nahtstelle zwischen Kommunikation und Prozess. Wo es um Infrastruktur, Modell-Hosting oder die Architektur einer eigenen Plattform geht und nicht um den Arbeitsablauf davor, ist eine spezialisierte IT-Beratung die passendere Adresse.
Was das bringt.
KI-Beratung wirkt auf den Aufwand für Aufgaben, die regelmäßig wiederkehren, und auf die Frage, welche Vorhaben überhaupt begonnen werden.
Wir nennen hier bewusst keine Prozentzahlen. Was am Ende herauskommt, hängt an Ihrem Ausgangswert. Genannt ist deshalb, wo der Effekt entsteht und woran Sie ihn in Ihrem Betrieb selbst ablesen können.
Alle Preisangaben verstehen sich netto, zzgl. der gesetzlichen Mehrwertsteuer.
- Aufwand je Vorgang
- Der Filter der Potenzialanalyse sucht Aufgaben, die regelmäßig Zeit kosten, beschreibbar sind und ein überprüfbares Ergebnis haben. Messbar an der Nacharbeitszeit je Angebot, am Anteil der Anfragen, die nachträglich weitergereicht werden müssen, und an der Zeit bis zur richtigen Fundstelle.
- Vorhaben vor dem Start sortiert
- Das Use-Case-Portfolio bewertet jeden Kandidaten nach Wirkung, Aufwand und Risiko, statt ein Werkzeug ohne die Prozessarbeit dahinter einzuführen. Ablesbar am Anteil der begonnenen Vorhaben, für die zum Projektende eine benannte Betriebsverantwortung feststeht.
- Schatten-Nutzung eingegrenzt
- Die KI-Richtlinie legt fest, wer welches Werkzeug wofür einsetzen darf, welche Daten hinein dürfen und wer die Ergebnisse prüft. Ohne sie entsteht Nutzung über private Zugänge, und niemand weiß, welche Unternehmensdaten wohin abfließen. Ablesbar daran, für welche Bereiche diese Regeln geschrieben und im Brand Manual verankert sind.
Häufige Fragen.
Was kostet eine KI-Beratung im Mittelstand?+
Auf Anfrage. Den Rahmen bestimmen die Zahl der betrachteten Prozesse, der Zustand Ihrer Daten und ob es bei der Potenzialanalyse bleibt oder eine vollständige Strategie mit Roadmap entsteht. Sie bekommen ein Festpreis-Angebot, bevor wir anfangen.
Wie unterscheidet sich KI-Beratung von klassischer Digitalisierungsberatung?+
Wir denken KI nicht als isoliertes Projekt, sondern als Teil der digitalen Transformation. Prozesse, Daten und Change gehören mit auf die KI-Roadmap.
Wie lange dauert eine KI-Strategie inklusive KI-Roadmap?+
Von Kick-off bis freigegebener Roadmap: 8 bis 12 Wochen. Parallel starten wir meist einen priorisierten Piloten, damit Wirkung sichtbar wird.
Für welche Unternehmensgrößen bietet ihr KI-Consulting an?+
Von 50-Personen-Mittelständlern bis zu Konzernen. Für kleinere Betriebe gibt es ein KI-Beratung-Mittelstand-Paket mit fester Laufzeit.
Welche typischen Use-Cases entstehen aus der KI-Potenzialanalyse?+
Meist Kandidaten aus Support (Wissens-Assistent, Ticket-Klassifikation), Marketing/Vertrieb (Content, Angebotsentwürfe), Backoffice (Dokumenten-Verarbeitung, Rechnungsprüfung) und Produkt (semantische Suche, Empfehlung).
Wie geht ihr mit EU AI Act und Datenschutz in der KI-Strategie um?+
Governance, Rollen und Risikoklassen sind Bestandteil jeder KI-Roadmap. Wir prüfen Use-Cases gegen EU AI Act, DSGVO und interne Policies und dokumentieren Guardrails pro Anwendung.
Nach welchen Kriterien entscheidet ihr, welche Aufgaben sich überhaupt für KI eignen?+
Wir prüfen jede Aufgabe auf drei Bedingungen: Sie muss regelmäßig Zeit kosten, gut beschreibbar sein und ein überprüfbares Ergebnis haben. Nur wenn alle drei zutreffen, kommt eine Aufgabe ins Use-Case-Portfolio. Aufgaben ohne Kontrollmöglichkeit schließen wir bewusst aus, weil dort niemand merkt, wenn das System falsch liegt.
Wir haben schon ein KI-Tool ausgewählt, brauchen wir trotzdem eine Beratung?+
Wenn Werkzeug und Anbieter feststehen und es nur noch um die Einführung geht, ist das ein Einführungs- und Schulungsprojekt, keine Beratung. Eine Potenzialanalyse, deren Ergebnis vorher feststeht, kostet nur Zeit.
Was steht in der KI-Richtlinie, die ihr für unser Unternehmen erstellt?+
Sie legt fest, wer welches KI-Werkzeug wofür einsetzen darf, welche Daten hineingegeben werden dürfen und wer die Ergebnisse prüft. Ohne ein solches Regelwerk entsteht Schatten-Nutzung über private Zugänge, ohne dass jemand weiß, welche Unternehmensdaten dabei abfließen. Wir verankern die Richtlinie in Ihrem Brand Manual, damit sie neben den übrigen verbindlichen Regeln steht.
Ist die KI-Schulung Teil der Beratung oder muss man sie separat buchen?+
Die Beratung entwickelt Strategie, Roadmap und KI-Richtlinie, die Schulung sorgt dafür, dass diese Regeln im Arbeitsalltag ankommen. Beides hängt inhaltlich zusammen, ist aber ein eigenständiges Leistungsangebot mit eigenem Format.
Übernehmt ihr auch die Auswahl von Anbietern wie Microsoft, OpenAI oder Anthropic?+
Ja, die Vendor- und Toolauswahl ist Teil der Beratung. Wir bewerten Anbieter entlang Ihrer Anforderungen an Datenschutz, Integration und Kosten und dokumentieren die Entscheidung in der KI-Strategie.
Woran merken wir, dass die KI-Beratung tatsächlich etwas gebracht hat?+
Wir setzen vor jeder Umstellung eine Vorher-Messung an, etwa die Nacharbeitszeit je Angebot oder den Anteil der Anfragen, die weitergereicht werden müssen, und vergleichen sie nach der Einführung. Diese Vorher-Nachher-Messung werten wir nach Projektende gemeinsam mit Ihnen aus und analysieren sie. Zusätzlich prüfen wir, ob für jedes begonnene Vorhaben zum Projektende eine feste Betriebsverantwortung benannt ist.

